Ich bin neu hier im Forum, aber seit vielen Jahren stilles Mitglied der Elternhilfe. Mein Rett-Mädchen ist 15 und soll seit 2 Jahren an ihrer Skoliose operiert werden. Wir wohnen in Berlin und sind im Behring Krankenhaus in Betreuung. Nele hat inzwischen eine Krümmung mit Cobb 60. Korsett und Physio haben nicht wirklich etwas gebracht, da sie einen starken Wachstumsschub hatte. Nele läuft nicht, sitzt im Rolli und hat durch die Krümmung auf ihrer rechten Rückenseite einen ordentlichen Buckel. Sie hat jedoch keine Schmerzen, Essen und Trinken sind dadurch nicht eingeschränkt, die Atmung funktioniert gut etc. Kurzum: bis auf die Info, dass ihr die Skoliose irgendwann mal Probleme bereiten könnte und "man das halt bei dem Winkel operieren sollte", sehe ich durch die OP keinen Mehrwert für Nele.
Ich habe große Angst vor der OP, vor Komplikationen danach und Schmerzen, die sie jetzt ja gar nicht hat. Ich weiß, dass Skoliose ein großes Thema für unsere Mädels ist. Würde ich nachvollziehen können, warum man bei einem nicht laufenden Kind ohne Beschwerden so eine große OP machen muss, könnte ich mich besser damit anfreunden. Aber so?
Kann mir jemand von euch weiterhelfen? Eine Zweitmeinung zu erhalten ist ein Spießrutenlauf, da jeder meint, wir seien ja in Behandlung und sich auf die gängigen Methoden beruft. Durch Zuwarten von einiger Zeit erhoffe ich mir auch, dass es in ein paar Jahren eventuell neuere, schonendere Methoden in der Medizin gibt...
Gibt es hier jemanden,der sich auch gegen eine OP entschieden hat? Oder könnt ihr mir durch euer Fachwissen erklären, weshalb der Eingriff jetzt geschehen sollte?
Ich danke euch für Unterstützung.
Amely mit Nele
Ich habe große Angst vor der OP, vor Komplikationen danach und Schmerzen, die sie jetzt ja gar nicht hat. Ich weiß, dass Skoliose ein großes Thema für unsere Mädels ist. Würde ich nachvollziehen können, warum man bei einem nicht laufenden Kind ohne Beschwerden so eine große OP machen muss, könnte ich mich besser damit anfreunden. Aber so?
Kann mir jemand von euch weiterhelfen? Eine Zweitmeinung zu erhalten ist ein Spießrutenlauf, da jeder meint, wir seien ja in Behandlung und sich auf die gängigen Methoden beruft. Durch Zuwarten von einiger Zeit erhoffe ich mir auch, dass es in ein paar Jahren eventuell neuere, schonendere Methoden in der Medizin gibt...
Gibt es hier jemanden,der sich auch gegen eine OP entschieden hat? Oder könnt ihr mir durch euer Fachwissen erklären, weshalb der Eingriff jetzt geschehen sollte?
Ich danke euch für Unterstützung.
Amely mit Nele