Vorstellung

Dieses Thema im Forum "Meine Geschichte" wurde erstellt von JMathieu, 14. Februar 2018.

  1. JMathieu

    JMathieu Registrierter Benutzer

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    München
    Liebe Eltern,


    mein Name ist Jennipher Mathieu und ich bin als akademische Sprachtherapeutin in München tätig.

    Schon in meinem Studium, aber auch jetzt in meiner Arbeitsstelle, habe ich mich auf die Therapie von Kindern mit komplexen Störungsbildern und vor allem von Kindern, die nicht lautsprachlich kommunizieren, spezialisiert. Ganz besonders berührt hat mich eine kleine Patientin mit Rett-Syndrom, die zuvor in ihren Fähigkeiten deutlich unterschätzt worden war und nun, sobald man ihr es zutraute und sich auf ihre Art der Interaktion einließ, großartige Fähigkeiten zeigte.


    Nach meiner Elternzeit starte ich nun mit meinem Promotionsvorhaben bei Prof. Grohnfeldt an der LMU München. Ich untersuche den Erwerb von Literacy - Kompetenzen bei Kindern mit Rett-Syndrom. Nach wie vor erhalten viele Mädchen mit Rett-Syndrom keinen oder zu wenig Zugang zu Schriftsprache und Schriftspracherwerb. Die in der Untersuchung gewonnen Daten sollen Aufschluss darüber geben, wie der Schriftspracherwerb von Kindern mit Rett-Syndrom gefördert werden kann und schließlich auch einen Beitrag dazu zu leisten, dass Kindern mit Rett- Syndrom Schriftspracherwerb zugetraut wird. In den kommenden zwei Jahren wird deshalb in einer Interventionsstudie in München ein Konzept zur Förderung früher schriftsprachlicher Kompetenzen (Emergent Literacy) entwickelt und erprobt. Ich stehe dafür in engem Kontakt mit Susan Norwell. Nach wie vor bin ich auf der Suche nach Probandinnen, die an einer Teilnahme an der Interventionsstudie im Mai 2018 oder Februar 2019 interessiert wären. Nähere Informationen dazu gebe ich sehr gerne.


    Ich freue mich über Interesse, Fragen, Anregungen und Austausch!


    Vielen Dank im Voraus für jede Unterstützung!


    Jennipher Mathieu

    jennipher.mathieu(at)gmail.com / jenniphermathtieu(at)icloud.com
     
    Zuletzt bearbeitet: 14. Februar 2018
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  2. Herta

    Herta Vereinsmitglied

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    hallo Frau Mathieu,

    ich freue mich über Ihre offizielle Vorstellung hier im Forum und wünsche dem Vorhaben einen guten Start und langfristigen Erfolg. Auf Betreiben der Mutter des von Ihnen erwähnten Rett-Mädchens (ich nehme zumindest an es ist das gleiche Rett-Mädchen) haben wir, der LV Bayern, Anfang November 2017 bereits 8 Familien im PLZ-Gebiet 8 mit Kindern der Geburtsjahre 2009 bis 2015 angeschrieben und auf Ihre Studie aufmerksam gemacht. Ich hoffe es haben sich einige Familien bei Ihnen gemeldet. Sind denn grundsätzlich auch jüngere Kinder, die neu zu uns in den Verein kommen und im entsprechenden Gebiet wohnen, weiter interessant? Dann könnten wir die Anscheibaktion gern fortsetzen. Oder gibt es irgendwo eine klare Altersgrenze?

    liebe Grüße Herta
     
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  3. Ulrich

    Ulrich Vereinsmitglied

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    Liebe Frau Mathieu,

    über Ihren Thread habe ich mich sehr gefreut. Es tut gut zu lesen und mitzubekommen, dass auf diesem Gebiet viel und aktiv geforscht wird. Ich bin Vater eines 4jährigen Rett-Mädchens. Das Thema Sprachförderung ist bei uns mehr denn je ein sehr aktuelles Thema.

    Wir wohnen leider nicht im Raum München. Sollte die räumliche Nähe keine Rolle spielen, sind wir gerne bereit, Sie bei Ihrem Forschungsprojekt zu unterstützen.

    Viele Grüße
    Ulrich Maier
     
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  4. Gabi K.

    Gabi K. Gesperrt

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    Guten Morgen,
    @Herta und @Ulrich
    Frau Mathieu und ich sind bereits intensiv in Kontakt gewesen und sind gerade dabei, das alles wasserdicht zu machen, so dass wir eine groß angelegte Aktion (wie z.B. die Studie unter Leitung von Herrn Prof. Wilken) daraus machen können.
    Ich freue mich bereits darauf
     
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  5. Herta

    Herta Vereinsmitglied

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    Das klingt gut :) liebe Grüße Herta
     
  6. JMathieu

    JMathieu Registrierter Benutzer

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    München
    Vielen lieben Dank für das herzliche Willkommen und die Unterstützung, die ich schon erfahren habe!
    Ich war leider die letzten Tage vom Internet ziemlich abgeschnitten und komme deshalb erst heute zum Antworten.

    Lieber Ulrich Maier, ich freue mich auch über Ihr Interesse. Momentan muss ich mich ein bisschen begrenzen, in dem was ich machen möchte und kann. Denn mein kleiner Sohn hast noch keinen Betreuungsplatz und meine Kapazitäten leiden ein bisschen darunter. Aber: Ich kann mir gut vorstellen, wenn alles gut angelaufen ist, und sich weitere Interessenten finden, eine dritte Interventionsgruppe aufzumachen, die nur einen Teil der Therapie mitmachen - nämlich das Elterntraining. Und das ließe sich dann sicher auch über eine größere Distanz bewerkstelligen!

    @Herta: Jüngere Kinder kämen - je nach Rücklaufquote evtl auch in Frage. Wir bleiben im Kontakt ;-)

    Liebe Grüße und ein schönes Rest-Wochenende!

    Jennipher Mathieu
     
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  7. Gabi K.

    Gabi K. Gesperrt

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    Piesbach, Kreis Saarlouis, Saarland
    Bitteschön, sehr gerne.

    Zur Info für alle: die Unterlagen von Frau Mathieu sind mit heute ebenso zugegangen, ebenso wie die Bitte um Unterstützung durch ihren Doktorvater, Prof. Dr. M. Grohnfeldt.
    Alle Unterlagen habe ich bereits an unseren wissenschaftlichen Beirat weitergeleitet. Sobald von dort das OK kommt, können wir aus unserer Vereinssoftware die Zielgruppe - 4-18 Jahre - herausfiltern und via Mail anschreiben.
    Das wird also sehr schnell passieren und dann bitte "ran an die Tasten" :computer_
     
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  8. Mark_Keira

    Mark_Keira Vereinsmitglied

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    Achim bei Bremen
    Ich habe über Keira´s Fähigkeiten bezüglich der Entwicklung von Lesen und Schreiben im Forum der UK gepostet, hier eine Kopie:

    Update Lesen und Schreiben

    Hallo zu sammen, wir haben mit der Schule derzeit eine sehr gewaltige Entdeckung gemacht, die über das Lesen und Schreiben hinausgeht:
    Keira besucht die 6. Klasse FöSt und seit Anfang des Jahres konnten wir feststellen das Keira´s kongnitive Leistung weit über ihre Jahrgangsstufe hinaussgehen.
    Keira sagte oftmals, daß ihr der Unterricht zu langweilig ist und sie alles schon kennt, woraufhin wir angefangen haben, ihre immer schwerere Aufgaben zu geben, um ihre Grenzen zu testen.

    Mittels Klassenarbeiten und Vergleichsarbeiten haben wir folgendes bislang festgestellt:
    In Mathe löst sie Aufgaben aus der 8. Jahrgangstufe Gymnasium, tw. Kl.10. recht schnell und hat ein ausgeprägtes Zahlenverständnis bis zur Million als auch im Bruch / Dezimalbreich.
    Englich versteht und löst sie 10. Jahrgangstufe Gymnasium, darunter recht anspruchsvolle Text-Lese-Verständnisaufgaben.

    Die meisten Arbeiten (ob Multiple Choice oder vollständige eigene Antworten bzw. Sätze) löst sie mit einer guten Trefferquote zwischen 75% und 85%.
    (Die Person die sie beim buchstabieren führt, liest nicht die Aufgaben mit, um den Fremdeinfluß zu minimieren)
    Lediglich zum Verfassen von Texten sagte sie, das sie das noch lernen muß :-)

    Erstaunlich ist ist das sie bislang kein Englischunterricht hatte; bei uns zuhause (zwei Jahre mit Au-pairs) Englisch gesprochen wird bzw. unsere andere Tochter mehrsprachig aufwächst.
    Anscheinend nimmt Keira über die diversen englischen Medien vieles auf.

    Bislang haben wir nicht lesen oder erfahren können, wie groß das kognitive Spektrum der Rett-Mädels ist,
    so wie es z.B. bei Trisomie 21 beschrieben ist, gibt es dort Fälle mit Studienabschlüssen.

    Kennt jemand von Euch Publikationen oder Studien über die kognitiven Fähigkeiten bzw. Beeinträchtigungen unserer Mädels???

    Da Keira ehrgeizig ist und sehr gerne lernt, versuchen wir für Keira die schulischen Bildungsmöglichkeiten mit der Schule & Behörde zu klären,
    als auch mit dem sozialpädiatrischen Zentrum ihren Stand gesichert abzubilden.
    Sie darf erstmal die 6. Klasse des Nachbargymnasium der Fächer DE, EN & Mathe besuchen, um zu sehen ob & wie sie dort mitkommt.
     
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